Was ist Lichthelligkeit und wie wird sie gemessen?
Bei der Auswahl der Beleuchtung ist das Verständnis der Helligkeit entscheidend für Komfort und Effizienz. Früher orientierte man sich an der Wattzahl. Watt bezeichnet jedoch lediglich die elektrische Leistungsaufnahme. Das wissenschaftliche Maß für Helligkeit ist der Lichtstrom in Lumen.
Wie wird Helligkeit gemessen? Der von einer Lampe abgegebene Gesamtlumenstrom wird im Labor mittels Ulbricht-Kugel ermittelt. Die auf einer Arbeitsfläche ankommende Helligkeit wird vor Ort mit einem Luxmeter in Lux (lx) gemessen.
Was sind Lumen? Definition und der Wechsel von Watt zu Lumen
Ein Lumen (lm) ist die SI-Einheit für den gesamten sichtbaren Lichtstrom, den eine Lichtquelle nach allen Seiten abstrahlt.
Eine klassische 60-Watt-Glühlampe erzeugte etwa 800 Lumen. Eine moderne LED benötigt für dieselben 800 Lumen nur 8 bis 9 Watt – das spart über 85 % Stromkosten.
Entsprechend entsprechen 100 Watt etwa 1.600 Lumen (15W LED) und 75 Watt etwa 1.000 Lumen (11W LED).
| Gewünschte Helligkeit | Moderne LED-Watt | Klassische Glühlampe | Halogen-Äquivalent | Typischer Einsatzbereich |
|---|---|---|---|---|
| 450 Lumens | 4W – 6W | 40 Watts | 29 Watts | Nachttischlampen, Flur-Wandleuchten |
| 800 Lumens (Standard) | 8W – 9W | 60 Watts | 43 Watts | Wohnzimmer-Tischleuchten, Deckenpendel |
| 1,100 Lumens | 11W – 13W | 75 Watts | 53 Watts | Esszimmerkronleuchter, Schreibtischleuchten |
| 1,600 Lumens (High Output) | 14W – 16W | 100 Watts | 72 Watts | Küchenarbeitsplatten, Keller, Werkstätten |
Lux vs. Lumen: Warum die Oberflächenbeleuchtung wichtiger ist als reine Lampenleistung
Lumen geben die gesamte abgestrahlte Lichtmenge an; Lux misst hingegen, wie viel Licht tatsächlich auf einem Quadratmeter Nutzfläche ankommt (1 Lux = 1 Lumen pro m²).